Sitemap  |  

Kontakt  |  

Impressum  |  

Sie sind hier: 

>> Starinfos  >> Gruppen  >> Gruppen - I / J 

Gruppen - I / J

Inner Circle

Inner Circle wird 1968 von den Brüdern Roger und Ian Lewis gegründet. Neben den Beiden spielen Musiker, die später als Third World erfolgreich sind. Es kommt Anfang der 70er zur Neuformierung mit – Calvin McKenzie, Bernhard Harvey und Charles Farquharson. 1974 wird Jakob Miller Sänger der Band und mit ihm gibt es auch die ersten Hits. Everything Is Great ist 1979 die erste Hitnotierung in GB. Die Band ist gerade auf dem Weg nach oben und beeindruckt in GB die Soul- und Dancefans, als Miller bei einem Autounfall ums Leben kommt. Als Ersatz für ihn kommt Trevor Brown. Die Band eröffnet in Miami ein Tonstudio und macht Platten mit Joe Tex. 1990 kommt Charlton Coffey als Sänger zur Band, die nun einen Plattenvertrag bei Warner Brothers erhält. Mit Sweat (A La La La La Long) hat Inner Circle 1992 einen Nr. 1-Hit. Rock With You (1992) und Bad Boys (1993) sind zwei weitere Hits die unter die ersten Zehn kommen.

INXS

Die Gruppe INXS wird 1979 in Sydney, Australien gegründet. Die Mitglieder: Michael Hutchence (*22.01.1961 - +21.11.1997, voc), Tim Farris (*16.08.1957, g), Andrew Farris (*27.03.1959, g/key), Kirk Pengilly (*04.07.1958, g/sax/voc), Garry Bears (*22.06.1957, b/voc) und Jon Farris (*10.08.1961, dr/perc/voc). 1980 bringen sie ihre erste Single mit dem Titel Simple Simon auf den Markt. Ab 1983 avanciert die Gruppe zur erfolgreichsten Hardrock-Band des fünften Kontinents. Der internationale Durchbruch gelingt INXS zwei Jahre später mit dem Album Listen Like Thieves. Dominiert werden die Musik und die Live-Auftritte durch die schroffen Gitarrenriffs und den charismatischen Sänger Michael Hutchence. Es folgen triumphale Weltourneen und mehrere Platinalben. 1988 werden sie mit dem MTV-Award für Need You Tonight ausgezeichnet. Bis 1997 kann INXS sein hohes Chart-Niveau halten. Der Selbstmord von Hutchence am 22.11.2007 in einer Hotel-Suite in Sydney ist gleichbedeutend mit dem Ende der Band.

The Isley Brothers

Die vier Brüder O´Kelly, Rudolph, Vernon und Ronald Isley gründen in ihrer Heimatstadt Cincinnati Anfang der 50er Jahre eine Gospelgruppe. Das Quartett tritt überwiegend in Kirchen von Ohio und Kentucky auf, begleitet von ihrer Mutter Sally Isley. Vernon kommt 1954 bei einem Autounfall ums Leben, seine Brüder treten ein Jahr lang nicht mehr auf. Am 17.04.1956 ziehen Ronald, Rudolph und O´Kelly nach New York und nehmen ihre erste Platte auf. Mitte 1959 bringen die Brüder den Titel Shout in die Top-50, der allerdings 1962 gesungen von Joe Dee und 1964 von in der Interpretaion von Lulu wesentlich erfolgreicher ist. Auch mit dem Titel Twist And Shout 1962 Nr. 17 in den USA sind andere Interpreten erfolgreicher. Brian Poole & The Tremeloes belegen mit dem Stück Platz vier und die Beatles schaffen es mit dem Titel sogar bis auf Platz eins in GB. 1968 gelingt den Isley Brothers mit This Heart Of Mine endlich der Sprung in die Top-10. 1966 zunächst gefloppt, wird die Aufnahme im Oktober 1968 Nr. 3 in GB. Es folgen bis 1990 fünf weitere Top-10-Notierungen. 1973 erweitert sich das Trio. Die beiden jüngeren Brüder Ernie und Marvin, sowie Cousin Chris Jasper kommen zur Formation. 1992 werden die Isley Brothers in die Rock´n Roll Hall Of Fame aufgenommen.

The Ivy League

Das Trio Ivy League gehört zu den wenigen britischen Formationen, die sich an dem Falsett-Stil gekenntzeichneten Satzgesang von US-Gruppen wie den Beach Boys oder Four Seasons orientieren. Als einige der wenigen sollen John Carter, Ken Lewis und Perry Ford damit Erfolg haben. Ivy League 1964 gegründet, gelingen zwei Hits - Funny How Love Can Be im Februar 1965 Nr.2 in GB und Tossing And Turning vier Monate später Platz drei in England. 1966 verlässt Carter das Trio und wird durch Tony Burrows ersetzt. Kurz darauf geht auch Ford. Carter, Lewis und Burrows haben später noch Erfolge mit Projekten wie Flowerpot Men und White Plains, Tony Burrows darüber hinaus mit Edison Lighthouse, Brotherhood Of Man und First Class.

Jeronimo

Die Formation Jeronimo wurde 1969 von Rainer Marz, Gunnar Schäfer und Ringo Funk gegründet. Mit Ihren ersten beiden Singles erzielt die Band gleich europaweite Erfolge.
Mit den Coverversionen von Heya Heya 1969 (im Original von J.J. Light) und Na Na Na Hey Kiss Him Goodbye 1970 (ein Nr.1-Hit von Steam) schaffen sie den Sprung in die deutschen Charts. 1970 erscheint die in pinkfarbenes Vinyl gepresste LP "Spirit Orgaszmus Of Jeronimo And Creedence Clearwater Revival", die jeweils eine Seite mit Titeln von Jeronimo und eine Seite mit Songs von CCR enthält. Das Album wird auf Grund der eigenwilligen Cover-Gestaltung zum Prototypen späterer Veröffentlichungen im Progessive-Genre.
Jeronimo spielt 1970 auf dem ersten Burg-Herzberg-Festival und auf dem legänderen "Progessive Pop Festival Köln". Ein Auftritt in Lausanne (Schweiz) im Rahmen eines UNICEF-Projekts wird 1971 weltweit im TV ausgestrahlt. Die Band, deren Mitglieder inzwischen wechseln, löst sich 1972 nach der Veröffentlichung von drei eigenen Alben auf. Drummer Ringo Funk und Gitarrist Rainer Marz gehen zu Atlantis.
Im Jahr 2001 finden die drei Musiker der Band wieder zusammen und seitdem erfolgen auch wieder gemeinsame Konzerte, u.a. am 16.05.2004 im Frankfurter Waldstadion.

Jigsaw

Neun Jahre und 13 Singles braucht die 1966 gegründete Formation Jigsaw um einen internationalen Hit zu landen.
Barry Bernard hat vorher mit Pinkerton´s Assorted Colours gespielt, Tony Campbell mit Mighty Avengers. Clive Scott und Des Dyer haben vorher als Songwriter (u.a. für Engelbert Humperdinck) gearbeitet.
Mit Sky High, der Titelmelodie aus dem Film The Man From Hongkong, ist das Pop-Quartett in den USA und GB in den Top-Ten. Mit einfachem und eingängigen Pop haben sie einige Jahre Erfolg. Ab 1978 gerät die Gruppe allerdings wieder in Vergessenheit.

Die Mitglieder:
Des Dyer *24.02.1948 (voc, d)
Tony Campbell *24.06.1944 (g)
Clive Scott *24.02.1945 (key, voc)
Barrie Bernard *27.11.1944 (b)

Jimmy James & The Vagabonds

Jimmy James kommt 1964 nach England und gründet die britische Soulband Jimmy James & The Vagabonds. Vorher hat er schon in seiner Heimat Jamaica mit einigen Plattenveröffentlichungen lokale Erfolge. Den ersten Hit hat die Formation mit der Neil-Diamond- Komposition Red Wine. Diese Aufnahme kommt 1968 in die britischen Charts und belegt Platz 36. Mit dem gleichen Titel wird UB 40 1983 Spitzenreiter in GB. Für Jimmy und seine Vagabunden dauert es danach acht Jahre bis zum nächsten musikalischen Erfolg. Im Juli 1976 steht Jimmy mit einer völlig neuen Besetzung der Vagabonds und dem Titel Now Is The Time auf Platz fünf in GB. Es bleibt auch der einzige Top-10-Hit der Gruppe.

Johnny Johnson & The Bandwagon

Das amerikanische Soul-Quartett Johnny Johnson & The Bandwagon besteht aus - John Johnson, Terry Lewis, Arthur Fullilove und Bill Bradley. Die einzigen Top-10-Hits hat die Band nicht in ihrer Heimat USA, sondern in England. Ihr Single-Debüt hat die Formation mit Breaking Down The Walls Of Heartache. Die Aufnahme erreicht Position vier der UK-Charts. Mit Sweet Inspiration und Blame It On The Pony Express folgen 1970 zwei weitere Platzierungen unter den ersten zehn in Großbritannien. Ursprünglich unter Bandwagon formiert, nennt man sich nachdem nach und nach bis auf Johnny Johnson alle Originalmitglieder ausgestiegen sind, Johnny Johnson & The Bandwagon. Nach 1970 läßt der Erfolg allerdings nach.

Casey Jones & The Govenors

Casey Jones & The Govenors von links nach rechts: Roger Hook, Casey Jones, Jim Redford, Peter Richards und Dave Colman

Casey Jones, mit bürgerlichem Namen Brian Cassar (* 21. März 1936 in Liverpool) ist zunächst Koch, bevor er 1959 die Band Cass & the Casanovas gründet. Diese interpretiert zunächst Folk, wendet sich aber schnell dem erfolgversprechendem Beat zu. Es wird aus Cass „Casey Jones“, seine Begleitband heißt nun The Engineers – beides Anspielungen auf die im englischen Sprachraum relativ bekannte Geschichte des amerikanischen Lokomotivführers gleichen Namens. Zu den Mitgliedern gehören zeitweise Musiker wie Eric Clapton und Tom McGuinness. Nach dem Ende dieser gleichfalls kurzlebigen Besetzung ruht die musikalische Karriere von Casey Jones für einige Zeit, da er für das Fernsehen entdeckt wird und in etlichen Maigret-Folgen vor der Kamera steht.
Als die Serie abgedreht ist, stellt Casey Jones neue Band zusammen. Das dabei entstandene Quintett nennt sich Casey Jones & The Governors und er spielt sich innerhalb kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf als temperamentvolle Beatband. Die fünf Musiker touren nicht nur erfolgreich durch England, sondern auch durch Deutschland und feieren im Hamburger *Star-Club große Erfolge.
Die Plattenkarriere dauert jedoch nur ein Jahr, dann verschwindet die Formation in der Versenkung. Trotzdem sind sie bis weit in die 90er Jahre aktiv. Auch heute noch tritt die Combo verschiedentlich auf. Casey Jones lebt inzwischen in Unna. Mitglied David Colman arbeitet von den 60ern bis in die 90er als Musikredakteur und Discjockey beim WDR.
Die weiteren Mitglieder der Band - Roger Hook, Jim Redford und Peter Richards.

Jo Jo Gunne

Jay Ferguson (Keyboard, Piano, Vocals und Gitarre) und Mark Andes (Bass und Vocals), die zuvor die Band Spirit verlassen hatten, gründen 1971 in Los Angeles die Formmation Jo Jo Gunne. Die weiteren Mitglieder: Matt Andes, der Bruder von Mark (Gitarre, Vocals) und William "Curly" Smith (Schlagzeug, Vocals und Harp). Sie unterzeichnen einen Plattenvertrag beim neu entstandenen Plattenlabel Asylum Records. Ihren Bandnamen haben sie dem gleichnamigen Chuck-Berry-Song aus dem Jahr 1958 entliehen, der gleichwohl auch die Programmatik der Band ankündigt: geradliniger Rock ’n’ Roll, der den Leuten gute Laune macht und Spaß bringt.
Die aus dem selbstbetitelten 72er Debütalbum ausgekoppelte erste Single Run Run Run ist zugleich der einzige Hit der Gruppe: Top 30 in den USA und in Großbritannien Platz 6.
Mark Andes verläßt im Anschluss daran die Band und wird durch Jimmie Randall ersetzt.
Das Albumcover zur dritten LP Jumpin' the Gunne (1973) zeigt die Bandmitglieder nebeneinander in einem großen Messingbett liegend. Auf der Rückseite schwebt schräg über ihnen ein korpulentes, nacktes Weib, während ein kleines Schweinchen auf dem Boden zu ihr hinauf blickt. Das Innencover offenbart das Schwein und die dicke Frau wie sie sich Nase an Nase gegenüberstehen. Die Aufmachung dieses Covers wir dafür verantwortlich gemacht, dass die Verkaufszahlen der Band rapide zurückgehen, während das Album selbst handwerklich soliden aber uninspirierten Mainstreamrock ohne besondere Höhepunkte bietet.
Nach Jumpin' the Gunne verläßt auch Matt Andes die Band und wird zunächst von Star Donaldson und danach durch John Staehely ersetzt, der zuvor auf dem Spirit-Album Feedback mitgespielt hat. Das letzte Originalalbum von Jo Jo Gunne So... Where's the Show? (1974) zeigt sich die Band noch einmal in Hochform, kann aber kommerziell an den früheren Erfolg nicht anknüpfen. 1975 löst sich Jo Jo Gunne schließlich auf.
Die Band wird dann fast 30 Jahre später in Originalbesetzung wiederbelebt. Jay Ferguson, Mark Andes, Matt Andes und Curly Smith touren seitdem wieder zusammen und haben 2005 ein neues Album mit dem Titel Big Chain eingespielt.

Druckbare Version