Sitemap  |  

Kontakt  |  

Impressum  |  

Sie sind hier: 

>> Starinfos  >> Gruppen  >> Gruppen - P / Q 

Gruppen - P / Q

Paper Lace

1969 wird die britische Pop-Formation Paper Lace geründet. Sie besteht aus – Phil Wright, Cliff Fish, Michael Vaughn, Chris Morris und Carlo Santana. Fünf Jahre müssen die Musiker auf ihren ersten Erfolg warten. Mit Billy Don´t Be A Hero sind Paper Lace im Februar 1974 Nr. 1 in GB. In den USA wird die Aufnahme kein Hit, weil der amerikanische Partner der britischen Plattenfirma nicht vom Erfolg überzeugt ist. So geben die Autoren die Aufnahme an die US-Band Bo Donaldsson & The Heywoods weiter, die daraus einen Nr. 1-Hit machen. Bei der nächsten Veröffentlichung ist der amerikanische Partner vorsichtiger und so haben Paper Lace mit The Night Chicago Died mehr Glück – ebenfalls 1974 Nr. 3 in GB und Deutschland und Nr. 1 in den USA. Mit The Black Eyed Boys hat die Band ihren vorerst letzten Erfolg. Danach tauchen Paper Lace für vier Jahre unter. 1978 sind sie noch einmal auf Platz 24. Zusammen mit dem Fußballclub Nottingham Forest singen sie We´ve Got The Whole World In Our Hand.

Pickettywitch

1970 ist das erfolgreichste Jahr für Pickettywitch. Die Formation beteht aus den Sängerinnen Polly Brown und Maggie Farran und ständig wechselnden Studiomusikern. Nach dem ersten Hit That Same Old Feeling verlässt Maggie die Band und leitet später erfolgreich eine PR-Agentur in London. Mit (It´s Like A) Sad Old Kinda Movie und Baby I Won´t Let You Down gibt es noch zwei Hitnotierungen. Weitere Aufnahmen folgen zwar, aber in die Charts schaffen es Pickettywitch nicht mehr.
1974 bildet Polly Brown zusammen mit Tonny Jackson das britische Soul-Reggae-Duo Sweet Dreams. Deren Titel Honey Honey wird Nr.10 in GB.
Danach kann Polly noch einige Erfolge als Solistin verbuchen.

Pilot

Die schottische Band Pilot wird 1973 von David Paton, Bill Lyall und Stuart Tosh gegründet. Lyall hat vorher bei den Bay City Rollers gespielt. Ein Jahr später kommt Ian Bairnson als viertes Mitglied zur Gruppe. Mit dem Titel January hat die Gruppe passend im Januar 1975 einen Nr.1-Hit in GB. Im April des gleichen Jahres folgt die nächste Top-10-Notierung. Der Titel Magic wird Nr.5 in Amerika. Produziert werden die Platten von Alan Parsons. Es folgen noch zwei weitere Hits und 1977 mit Two´s A Crowd das letzte Album von Pilot. Tosh geht zu 10cc, Bairnson und Paton werden Studiomusiker u.a. für Kate Bush, Alan Parsons oder Chris de Burgh. Bill Lyall veröffentlicht Soloaufnahmen und geht danach zu Dollar. Im Dezember 1989 stirbt er an Aids.

Pink Floyd

Single-Erfolge sind bei der progressiven Rockband Pink Floyd rar. Gegründet 1965 von Roger Waters, Nick Mason, Rick Wright und Syd Barrett, spielen sie anfangs Blues, schwenken aber 1966 in Richtung Psychedelic Underground um. Mit Arnold Lane erreicht die Band im Frühjahr 1967 Platz 20 in GB. Die Nachfolge-Single See Emily Play kommt im Juni 1967 auf Platz sechs in GB. Am Anfang schreibt Syd Barrettt das Song-Material für die Band. Syd hebt in der Folgezeit mehr und mehr ab und bringt den Rest der Gruppe in Schwierigkeiten. Anfang 1968 kommt David Gilmour als fünfter Mann zu Pink Floyd. Im April des gleichen Jahres verlässt Syd Barrett die Band. Die Formation verfolgt konstant ihre musikalische Richtung und feiert in den LP-Charts einen Erfolg nach dem Anderen. 1973 setzt sich Dark Side Of The Moon an die Spitze der Album-Charts in den USA – keine andere Langspielplatte kann sich in der Geschichte der US-LP-Charts länger in der Hitparade halten als diese Platte – insgesamt 740 Wochen, das sind mehr als 14 Jahre. Über zwölf Millionen Exemplare werden von Dark Side Of The Moon verkauft. Mit Musikopus The Wall setzt Pink Floyd neue Maßstäbe. Die Konzerte sind spektakulär, der Sound perfekt. 1980 kommt es zu Differenzen zwischen Waters und Wright, worauf letzterer die Band verlässt. Nach dem Weggang von Waters kehrt Wright zurück. Aber auch ohne Waters ist die Gruppe bis in die 90er erfolgreich.

Plastic Ono Band

Die Plastic Ono Band ist zunächst nur ein Name unter dem John Lennon und Yoko Ono im Juli 1969 ihre erste Single Give Peace A Chance herausbringen. Die Band wird daraufhin 1969 von John und Yoko gegründet, um im September 1969 einen Auftritt auf dem Rock´n Roll Festival in Toronto zu absolvieren. Weitere Mitglieder sind: Alan White, Klaus Voormann und Eric Clapton. Außer dem Toronto-Auftritt bestreitet man lediglich ein weiteres Konzert. Der Auftritt in Toronto vermittelt auch Yoko Onos Bagism-Konzept. Sie verbringt weite Strecken ihrer Zeit auf der Bühne in einen weißen Sack gehüllt. Weitere Hits der Plastic Ono Band sind u.a. – Cold Turky (1969), Instant Karma (1970), Power To The People (1971), Happy Xmas (War Is Over) 1972, Whatever Gets You Trough The Night (1974) und Imagine (1975). John Lennon wird am 08.12.1980 ermordet.

Brian Poole & The Tremeloes

Brian Poole kommt am 03.11.1941 In Barking, Essex zu Welt. Über die anderen Mitglieder der Gruppe gibt es Info´s unter The Tremeloes. Die Anfänge dieser Beat-Formation gehen zurück bis in das Jahr 1958. Zu dieser Zeit spielt man überwiegend Cover-Versionen amerikanischer Rock´n Roll Hits. Am 1.1.1962 spielen sie und die Beatles bei der Plattenfirma Decca vor, um einen Vertrag zu erhalten. Brian Poole & The Tremeloes erhalten den Zuschlag, weil sie in London wohnen und so schneller erreichbar sind, sicher eine der grössten Fehlentscheidungen der Plattenfirma. Im Mai 1962 erscheint ihre Debüt-Single Twist Little Sister und im July 1963 sind sie mit Twist And Shout das erste Mal in den Top-10. Zwei Monate später steht die Gruppe mit Do You Love Me zum ersten Mal auf Platz eins. Es folgen zwei weitere Top-10-Notierungen, dann lässt der Erfolg nach und so gibt man am 28.01.1966 die Trennung bekannt. Brian Poole startet eine wenig erfolgreiche Solo-Karriere, die Tremeloes sind ohne ihn wesentlich erfogreicher.

Pops Tops

Die spanische Pop-Gruppe Pop Tops, 1967 in Madrid gegründet, heißt eigentlich „Los Pop-Tops“ und ist Anfang der 70er auch international erfolgreich.
Der musikalische Kern geht auf eine Instrumentalgruppe zurück, die seit 1961 als Los Tifones auftritt. Der französische Produzent Alain Milaud der sich schon als Manager der Rockgruppe Los Bravos einen Namen gemacht hat, entdeckt die Combo bei einem Festival und übernimmt die Geschicke der Band. Er beschafft ihnen mit dem aus Trinidad und Tobago stammenden Afro-Amerikaner Phil Trim (* 5. Januar 1940) einen Leadsänger und gibt seinen neuen Schützlingen den Namen „Los Pop-Tops“.
Ihr Musikstil ist eine Mischung aus zeitgenössischer Popmusik, Soul und Gospel, teilweise auch mit Themen aus der klassischen Musik vermengt. Ihre erste Single-Veröffentlichung ist 1967 der Song Con su blanca palidez, eine spanische Version des Klassikers A Whiter Shade of Pale von Procol Harum.
Mit Road to Freedom (Dios a todos hizo libres) hat die Formation im September 1971 einen Nummer-1-Hit in Spanien. International bekannt werden die Pops-Tops Ende des gleichen Jahres, als ihre englische Sprachversion von Mamy Blue in vielen Ländern Europas die vorderen Plätze der Hitparaden erreicht. Geschrieben wird die Musik und der originale, französische Text von Hubert Giraud, die englische Version schreibt Phil Trim. In Deutschland steht der Song 10 Wochen lang auf Platz 1.
Eine deutsche Fassung von Ricky Shayne wird in Deutschland ebenfalls zum Hit (Platz 7) und erreicht Goldstatus.
Die Nachfolgesingles Suzanne Suzanne und Hideaway kommen 1972 in Deutschland noch unter die Top 30. Der zurückgehende Erfolg der Pop Tops führt 1974 schließlich zur Auflösung der Band.

The Pretty Things

Die Köpfe der Band The Pretty Things sind Phil May und Dick Taylor. Beide stammen aus Dartford. Die Beiden gründen die Band 1963, benannt nach dem Bo Didley Titel Pretty Things. Weitere Mitglieder in der wechselhaften Bandformation sind: Brian Pendleton, John Stax, Viv Prince, Skip Alan, Wally Allen, John Povey, Peter Tolson, Stuart Brooks, Gordon Edwards und Jack Green. Die Pretty Things versuchen im Fahrwasser der Rolling Stones Erfolg zu haben, dazu fehlt ihnen aber eine charismatische Figur wie Mick Jagger. Mitte 1964 erscheint ihr erster Titel Rosalyn allerdings kein grosser Erfolg. Die Nachfolge-Single Don´t Bring Me Down wird der einzige Top-10-Erfolg der Band. Die Gruppe hält konsequent an ihrem Rock-Stil fest, wird aber nach 1966 nicht mehr in der Hitparade notiert. Daran können auch etliche Umbesetzungen innerhalb der Band nichts ändern. 1969 verlässt Taylor die Pretty Things. 1971 trennen sich auch die anderen, kommen aber ein halbes Jahr später in der Besetzung May, Povey, Alan, Brooks und Edwards wieder zusammen um sich 1976 ein zweites Mal zu trennen. 1980 kommt die Band ein weiters mal zusammen, von der Urbesetzung sind noch Dick Taylor und Phil May dabei.

Procol Harum

A Wither Shade Of Pale ist einer der größten Klassiker und Ohrwürmer der 60er, angelehnt an einen wahren Klassiker, die Air auf der G-Saite von Bach. Procol Harum kommen mit dieser Aufnahme im Mai 1967 in GB auf Platz eins und in den USA erreichen sie die Position fünf. Einen Monat später ist der Millionseller auch Nr.1 in Deutschland. Die Lyrics stammen von Keith Reid und die Musik von Gary Brooker, der unverwechselbaren Stimme der Band. Im Alter von 14 Jahren gründen die Schulfreunde Gary Brooker und Robin Trower ihre erste Band Paramounts. 1963 erhält die Band, zu der inzwischen auch Barry Wilson gehört, einen Plattenvertrag und hat mit einer Cover-Version von Poison-Ivy einen Top-40-Hit. 1966 löst sich die Gruppe auf, die Mitglieder sind mit der Qualität der Auftritte nicht mehr zufrieden. Trower und Wilson spielen in verschiedenen R&B-Bands, Brooker bildet mit Reid ein Songwriter-Team. 1967 formiert sich Procol Harum mit – Gary Brooker, Matthew Fisher, Ray Royer, Dave Knights und Bobby Harrison. Neben A Whiter Shade Of Pale hat die Band mit Homburg (ebenfalls 1967) nur einen weiteren Top-10-Hit, obwohl die Gruppe u.a. mit A Salty Dog, She Wandred Trough The Garden Fance oder Conquistator weitere hervorragende Songs abliefert und sich mehr und mehr zu einer Album-Band mit fester Fangemeinde entwickelt. 1969 die ersten Wechsel in der Band. Fisher und Knights gehen und Chris Copping kommt. Mitte 1971 verlässt Trower die Band, für ihn kommt Dave Bell. Bis 1976 dreht sich das Musiker-Karussell. 1977 beschließt die Gruppe sich aufzulösen. Im Zuge der Oldie-Reunion in den 90ern tauchen auch Procol Harum in der Besetzung – Brooker, Fisher und Trower wieder auf – als Mitglied wird auch Texter Reid genannt.

Promises

Auf Plattenhüllen sind die Promises stets als Trio abgebildet. Zu den Geschwistern Leslie Knauer (*1957), Ben Knauer (*1958) und Jed Knauer (*1956) gehören noch ihr Vater Peter Knauer, Herb Quick und Fred Medrano. Es beginnt vielversprechend für die aus Kanada stammenden und in Kalifornien lebenden Geschwister. Nachdem sie zuvor in verschiedenen Formationen zusammen und getrennt gespielt haben, verschafft ihnen der Produzent Steve Verocca einen Plattenvertrag und schreibt mit den Geschwistern ein paar Titel. Es geht, zumindest in Deutschland, vielversprechend los. Baby It´s You, ausgekoppelt aus ihrer 1978 erschienenen LP, kommt Anfang 1979 in der deutschen Hitparade bis Platz vier. Im gleichen Jahr kommt Let´s Get Back Together in Deutschland noch unter die ersten zwanzig, das war es dann aber auch schon.

Gary Puckett & The Union Gap

1967 gründen Gary Puckett (*17.10.1942, voc/g), Gary Withem (+22.08.1946, org), Dwight Bement (*1945, sax), Kerry Chater (*07.08.1945, b/g) und Paul Whitebread (*08.02.1946, d) in San Diego, Kalifornien die Formation Outcasts. Der Erfolg der Gruppe kam mit der Umbenennung in Union Gap, nach den ersten Erfolgen dann Gary Puckett & The Union Gap. Mit Woman, Woman (1967), Young Girl, Lady Willpower, Over You (1968) und This Girl Is A Woman Now (1969) hat man fünf Singles in der Top-10. Die Band tritt in Uniformen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg auf, ein ewiger Kostümball auf der Bühne. Der wichtigste Mann der Maschinerie ist der Songschreiber und Produzent Jerry Fuller. Nachdem sich die Band und Jerry Fuller trennen, versinkt Gary Puckett & The Union Gap in der Bedeutungslosigkeit. 1971 dann die Trennung. Gary Puckett wird Schauspieler und ist auf der Bühne und im TV zu sehen.

Druckbare Version