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Interpreten - H

Harpo

Der schwedische Sänger, Songautor, Drehbuchautor, Schauspieler und Maler Jan Torsten Svensson, Künstlername Harpo, wird am 5. April 1950 im Stockholmer Stadtteil Bandhagen geboren. Sein Künstlername ist eine Ehrerbietung an sein Vorbild, den US-amerikanischen Komiker Harpo Marx.
Harpo wird mit einem Song 1976 weltberühmt. Sein Stück Moviestar wird zum Sommerhit des Jahres. Der Sänger steht zu diesem Zeitpunkt zwar nicht bei der gleichen Produktionsfirma unter Vertrag, die ABBA produziert, wie es gelegentlich zu lesen ist, die ABBA-Sängerin Anni-Frid Lyngstad singt allerdings die Backing Vocals sowohl auf der schwedischen als auch auf der englischen Fassung von Moviestar.
Diese Aufnahme ist allein in Deutschland 30 Wochen in den Charts, davon 17 Wochen unter den fünf best verkauften Singles. Nachfolgehits hat Harpo bis 1978 mit Motorcycle Mama und Horoscope. Er schreibt alle Songs selbst und lebt heute noch sehr gut von den Tantiemen. Seit über 30 Jahren ist er verheiratet und lebt auf einem Bauernhof in Schweden, wo er Rennpferde züchtet. 1980 hat er bei einem Trabrenntraining einen schweren Unfall mit einem ausbrechenden Pferd, das ihm schwere Gesichtsverletzungen zufügt. Dabei verliert er ein Auge und muss sich daraufhin mehren kosmetischen Operationen unterziehen. Seit Ende der 90er Jahre tritt der symphatische Schwede wieder im deutschen Fernsehen und bei Oldiefestivals mit seinen alten Hits auf. Besonderheit: Harpo tritt grundsätzlich barfuß auf.

Albert Hammond

Albert Hammond (* 18. Mai 1944 in London) ist Sänger, Songwriter und Musikproduzent. Er schreibt Hits wie: It Never Rains in Southern California, The Air That I Breathe oder One Moment in Time.
Albert Hammond wird in London geboren, aber bereits einige Monate nach seiner Geburt geht er mit seinen Eltern zurück nach Gibraltar, wo die Wurzeln seiner Familie liegen.
Im Alter von neun Jahren singt Albert im Kirchenchor. Etwa zur selben Zeit nimmt sein Onkel die ersten Demoaufnahmen mit ihm auf. Mit 14 Jahren absolviert der Sänger mit seinem Freund Richard Cartwright seine ersten Auftritte, sie treten als Albert & Richard in Gibraltar und Spanien auf. 1960 verässt er die Schule und gründet mit Cartwright und weiteren Musikern, darunter sein Bruder Leslie, die Band The Diamond Boys. Ihr Repertoire besteht aus englischem und spanischem Rock’n’Roll, und die Band ist in Spanien sehr populär.
Im Alter von 18 Jahren zieht es Albert Hammond zurück nach England, wo er 1966 den Radiomoderator Mike Hazlewood trifft. Gemeinsam schreiben die beiden Songs für andere Interpreten; Hammond komponiert und Hazlewood steuert die Texte bei. Der erste Welthit der beiden wird 1968 Little Arrows in der Interpretation von Leapy Lee.
Hammond zieht in die USA, wo ihm 1972 mit dem ebenfalls in Zusammenarbeit mit Hazlewood entstandenen It Never Rains in Southern California der Durchbruch als Sänger gelingt.
Es folgen weitere Soloerfolge von Hammond wie The Free Electric Band (1973), Peacemaker (1974), I’m a Train (1974), Everything I Want to Do (1974) oder Down by The River (1975) - einer der ersten Songs gegen Verschmutzung von Flüssen durch Industriegebiete.
Danach wird es als Sänger stiller um Hammond, er konzentriert sich hauptsächlich auf das Songwriting. Aus seiner Feder stammen Welthits wie The Air That I Breathe (The Hollies), 99 Miles From LA (Art Garfunkel), One Moment in Time (Whitney Houston), When I Need You (Leo Sayer), Nothing’s Gonna Stop Us Now (Starship) und To All the Girls I’ve Loved Before (Willie Nelson & Julio Iglesias)
und schreibt u.a. für Tina Turner und Ace Of Base.

Richard Harris

Der Schaupieler Richard Harris wird am 01.10.1939 in Limerick, Irland geboren, studiert in London an der Academy Of Music and Dramatic Art. 1956 gibt er sein Bühnendebüt und 1958 ist Richard Harris in seinem ersten Film zu sehen. Er spielt 1962 neben Marlon Brando in Meuterei auf der Bounty, oder neben Richard Burton in Die Wildgänse kommen. Richard gehört zu den besten Schauspielern in England, ist dazu auch ein guter Sänger. 1968 landet der Schauspieler und Sänger mit der Webb-Komposition Mac Arthur Park einen Riesenhit, Nr.2 in den USA und Nr.5 in GB. Es folgen weitere Hitnotierungen, sein Augenmerk richtet er aber vorrangig auf die Schauspielerei. Richard Harris stirbt am 25.10.2002

Richie Havens

Dem Folksänger Richie Havens, geboren am 21. 01. 1941 in Brooklyn, New York City, USA) wird die Musik schon in die Wiege gelegt. Sein Vater ist Pianist und der junge Richie singt bereits mit vierzehn Jahren in verschiedenen Gospelformationen, u.a. bei den McCrea Fgospel Singers, was seinen späteren Stil als Musiker stark beeinflusst. Neben seiner Begeisterung für die Musik zeigt Havens auch ein Talent zum Maler, das er als Portraitzeichner in den Straßen von Greenwich Village einige Jahre nutzt, um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.
Dort in Greenwich Village ist er regelmäßig in der Folk-Szene anzutreffen, die auch andere berühmte Sänger wie Joan Baez und Bob Dylan hervorbringt. Als Schwarzer ist er auf dem von Weißen dominierten Gebiet des Folk eher eine Ausnahme.
Durch seinen Auftritt beim Woodstock-Festival gelangt er zu plötzlicher Berühmtheit. Er Bob Dylan und den Beatles. Obgleich Richie Havens selbst relativ viele Lieder schreibt, feiert er seine größten Erfolge doch meistens mit diesen Interpretationen. So auch mit der 80er Coverversion des Lamont-Dozier-Songs Going Back To My Roots.



Lee Hazlewood

Barton Lee Hazlewood (* 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma - + 4. August 2007 in Henderson) ist ein US-amerikanischer Musikproduzent, Songwriter und Sänger.
International bekannt wird Lee Hazlewood in den 60er Jahren durch seine Zusammenarbeit mit Nancy Sinatra, für die er zahlreiche „maßgeschneiderte” Songs verfasst und teilweise auch zusammen mit ihr interpretiert, die bekanntesten sind „These Boots Are Made For Walkin“, „Lady Bird“, „Sand“ und „Summer Wine“.

Jimi Hendrix

Jimi Hendrix gilt noch heute als der große Gitarren-Magier. Geboren wird er am 27.11.1942 in Seattle als Johnny Allen Hendrix. Jimi bringt sich das Gitarrenspiel selbst bei und ist Mitglied in diversen High-School-Bands. 1959 geht er zur Armee und wird 1961 nach einem Unfall beim Fallschirmspringen wieder entlassen.
Zwischenzeitlich begleitet Jimi Hendrix Auftritte von Sam Cooke, B.B. King, Jackie Wilson, Solomon Burke und Hank Ballard. Außerdem nutzen Little Richard, Ike & Tina Turner oder Wilson Pickett sein Gitarrenspiel für ihre Auftritte.
1964 zieht Jimi nach New York und arbeitet dort überwiegend für die Isley Brothers.
1965 gründet er Jimmy James & The Blue Flames, die eine Mixtur aus Rhytm & Blues Standards und selbstgeschriebenem Material spielen.
1966 sieht der ehemalige Animals-Bassist Chas Candler Jimi Hendrix spielen und überedet ihn nach London zu kommen. Chas stellt ihm Mitch Mitchell (+12.11.2008) und Noel Redding (+11.05.2003) an die Seite. Jimi Hendrix Experience nennt sich das Trio.
Im Januar 1967 kommt die erste Single Hey Joe auf Platz 6 in GB. Es folgen Purple Haze (März 1967 Nr. 3 in GB), The Wind Cries Mary (Juni 1967 Nr. 6 in GB, All Along The Watchtower (Oktober 1968 Nr. 5 in GB) und Vodoo Chile (November 1970 Nr. 1 in GB).
Jimi Hendrix stirbt am Freitag den 18.09.1970 und so erlebt er seinen einzigen Nr. 1-Hit nicht mehr.
Über seinen Tod werden viele Vermutungen angestellt. Die Gerüchte gehen von einer Überdosis Drogen, über Sebstmord, bis hin zum Mord. Die offizielle Todesursache lautet: Tod durch Ersticken an Erbrochenem.
1992 wird Jimi Hendrix in die Rock And Hall Of Fame aufgenommen.

Patrick Hernandez

Ende der 1970er Jahre hat der französische Sänger Patrick Herndez (geb. am 06.04.1949 in Guadeloupe) mit dem Song „Born To Be Alive“ seinen größten Erfolg. Der Titel ist 1979 vom 12. Mai bis zum 9. Juni 1979 fünf Wochen auf Platz eins der deutschen Charts. Dieser temporeiche „Disco Stomp“-Titel wird ein Klassiker auf Disco-Partys und bleibt sein einziger nennenswerter Hit, den es in verschiedenen Versionen gibt.
Während eines Aufenthalts in New York im Jahre 1979 sucht er Tänzerinnen für seine Welttournee aus, zu denen auch die damals noch unbekannte zwanzigjährige Sängerin Madonna gehört.
Heute lebt Patrick Hernandez in der Nähe von Marseille.

Engelbert Humperdinck

Engelbert Humperdinck kommt am 02.05.1936 in Madras, Indien als Arnold George Dorsey zur Welt. 1946 kehrt er mit seinen Eltern und seinen neun Geschwistern nach GB zurück. Schon 1958 erscheint seine erste Platte – und in den neun folgenden Jahren hat er mal einen Plattenvertag, mal hat er keinen. Das ändert sich, als er auf Gordon Mills trifft, den Manager von Tom Jones. Er baut Engelbert als Gegenstück zu Tom Jones auf, zum Schmusesänger. Gordon verpasst ihm den Künstlernamen Engelbert Humperdinck, den Namen des deutschen Komponisten der Oper Hänsel und Gretel. Das ruft 1967, als seine ersten Hits Release Me, There Goes My Everything und The Last Waltz wie eine Bombe einschlagen, treten die Erben des Opernkomponisten auf den Plan. Sie strengen einen Prozess an und erreichen, dass sich der Sänger zumindest in Deutschland nur noch Engelbert nennen darf, was seinem Erfolg jedoch keinen Abbruch tut. Bis in die 90er gehen seine Plattenerfolge. Ebenso wie Tom Jones wird Engelbert Humperdinck ab den 70ern ein grosser Sänger und Entertainer in Las Vegas.

Eddy Huntington

Der Italo-Disco-Pop-Star Eddie Huntington wird am 29. 10.1965 im Nord-Osten von England geboren. Besonders populär ist er in Europa und der ehemaligen UDSSR.
Er wird im Alter von 18 Jahren durch ein Musikvideo und als Model bekannt.
Sein größter erfolg U.S.S.R. , geschrieben von Turatti und Chiergato Hooker, erscheint auf dem italienischen Label Baby-Records. Der Titel wird 1986 in ganz Europa ein Riesenerfolg, ist aber auch eines der vielen One-Hit-Wonder. Die Nachfolge-Singles May Day und Meet My Friend verkaufen sich nur mittelmäßig.
In den frühen 90ern zieht Eddie Huntington mit seiner Frau für 2 Jahre nach Thailand, wo auch sein jüngster Sohn geboren wird.
2005 kehrt der ausgebildete Grundschullehrer kurzzeitig zur Musik zurück um einige Konzerte in Russland zu geben, zusammen mit Bonnie Tyler, Sabrina, Savage und Alphaville.
Heute lebt er mit seiner Familie wieder in GB, wo er als stellvertretender Direktor einer Grundschule arbeitet.

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