Pop-History

Interpretinnen - H

Francoise Hardy

Die französische Sängerin, Texterin, Komponistin und Schauspielerin Françoise Madeleine Hardy wird am 17.01.1944 in Paris geboren.
Ihren ersten Plattenvertrag unterschreibt sie bereits 1961 und im April 1962, kurz nach bestandenem Abitur, kommt die erste Platte mit dem Titel „Oh oh cherie“ auf den Markt. Erfolgreich wird allerdings die B-Seite „Tous les garçons et les filles“ (deutsche Version: Peter und Lou) - ein zartes Chanson über Jungs und Mädchen ihres Alters, die auf der Suche nach der Liebe sind. Innerhalb kurzer Zeit werden über zwei Millionen Stück davon verkauft.
Es folgen eine Reihe von Hits, die größtenteils von ihr selbst getextet und komponiert sind. Sie spielt ihre Songs auch auf Englisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch ein.
Auch in Deutschland erreicht die häufig in Jeans und Lederjacke gekleidete, langhaarige Französin große Aufmerksamkeit. Das Chanson „Frag den Abendwind“ berührt die romantische Seite der deutschen Teenager und die Leser der Jugendzeitschrift Bravo wählen Françoise Hardy 1966 zur zweitbeliebtesten Sängerin (Silberner Bravo Otto). Eine Tournee durch Deutschland ist die Folge.
Ihre große Popularität hält sich in Frankreich bis weit in die 70er und 80er Jahre, obwohl sie ihrer Bühnenangst wegen nach 1968 nur noch selten vor einem großen Publikum auftritt. 1981 heiratet Françoise Hardy ihren langjährigen Freund und Künstlerkollegen Jacques Dutronc. Bereits 1973 kommt ihr gemeinsamer Sohn Thomas zur Welt.
Die Künstlerin lebt heute bei Paris.
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Mary Hopkin

Mary Hopkin wird 1968 bei der Talentshow Opportunity Knocks von dem damaligen Fotomodell Twiggy, einer guten Freundin von Paul McCartney gehört und und diesem empfohlen. Die gebürtige Waliserin kommt im September 1968 mit Those Were The Days auf Platz Nr.1 in GB und Deutschland und auf Position Nr.2 in den USA. Produziert wird diese Aufnahme von Paul McCartney, geschrieben von Gene Raskin. Die Melodie basiert auf dem russischen Volkslied Darogui Dlimmoyo. Der Titel verkauft sich über acht Millionen mal. 1969 der nächste Top-10-Hit. Paul McCartney schreibt für Mary den Song Goodbye Nr.2 in GB und in Deutschland und den USA in der Top-20. Zwei weitere Top-10-Plazierungen folgen, wobei der letzte Knock Knock Who´s There Nr.2 beim Grand Prix 1970 in Amsterdam wird. 1971 heiratet Mary Hopkin den bekannten britischen Produzenten Tony Visconti und singt nur ab und zu im Backround z.B. für Ralph McTell, David Bowie oder Thin Lizzy.
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Thelma Houston

Die Sängerin und Schauspielerin Thelma Houston stammt aus Leland, Mississippi. Dort wird sie am 07.05.1946 geboren. Sie wird Mitglied der Gospel-Gruppe Art Reynold Singers und macht mit dieser Formation 1966 erste Schallplattenaufnahmen für das Label Capitol. Der Songwriter und Arrangeur Jimmy Webb entdeckt Thelma Houston 1969 und macht im gleichen Jahr ihre Debüt-LP. Sie singt u.a. im Duett mit Jerry Butler und bleibt trotz etlicher LP-Veröffentlichungen eine unterbewertete Künstlerin. Als Schauspielerin ist sie u.a. in den Filmen Death Scream, Norman ... Is That You? und The Seventh Dwarf zu sehen. Der grösste musikalische Erfolg gelingt Thelma Houston 1976 mit dem Song Don´t Leave Me This Way.
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Whitney Houston

Die US-Sängerin, Schauspielerin und Filmproduzentin Whitney Elizabeth Houston (* 9. August 1963 in Newark, New Jersey, USA), entstammt einer sehr musikalischen Familie Ihre Mutter ist die Sängerin Cissy Houston, die 1969 in der Begleitgruppe von Elvis Presley – den Sweet Inspirations – engagiert war. Ihre Cousinen sind die Sängerinnen Dee Dee Warwick und Dionne Warwick und ihre Patentante ist die Sängerin Aretha Franklin. Mit geschätzten 200 Millionen verkauften Platten gehört sie zu den drei erfolgreichsten Sängerinnen, neben Madonna und Mariah Carey.
Erste Schallplattenaufnahmen macht Whitney Houston bereits 1977 mit nur 14 Jahren, als sie für Life’s A Party der Michael Zager Band die Solostimme ein singt. Parallel dazu verfolgt sie eine recht erfolgreiche Modelkarriere und schafft es in Zeitschriften wie Vogue und als eines der ersten farbigen Models auf den Titel von Seventeen.
Das Debütalbum Whitney Houston aus dem Jahr 1985 sowie drei der daraus veröffentlichten Singles gelangen an die Spitze der US-amerikanischen Charts. Weiterhin erhält sie für Saving All My Love for You ihren ersten von insgesamt sechs Grammys als beste Popsängerin und macht ihr Album durch 13 Millionen verkaufter Exemplare in den USA für lange Zeit zum erfolgreichsten Debütalbum, das je eine Künstlerin veröffentlicht.
Auch in der 90ern ist die Künstlerin weiterhin überaus erfolgreich.
Bis heute hat Whitney Houston eine Vielzahl von Preisen gewonnen und hat über 130 Millionen Alben und 50 Millionen Singleplatten verkauft.
Das Privatleben der Künstlerin verläuft dagegen nicht so gut. Drogen- und Alkoholprobleme werfen sie immer wieder zurück. Nach mehreren Drogenentzugstherapien, u.a. 2006. Als alle glauben, Whitney habe ihre Sucht überwunden, stirbt sie am 11.02.2012

 

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