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Verstorben 2010

Bobby Farrell von Boney M. gestorben

30.12.2010

Der Boney M Tänzer und Sänger Bobby Farrell ist heute tot in seinem Hotelzimmer in Sankt Petersburg (Russland) aufgefunden worden. Der Tod wurde offiziell von Bobby’s Agent John Seine bestätigt. Die Todesursache ist derzeit unklar, Bobby hatte sich wohl gestern Abend nicht gut gefühlt heißt es von seinem Agent.

Bobby Farrell hatte als “Boney M featuring Bobby Farrell” gestern wohl noch ein sehr erfolgreiches Konzert in Sankt Petersburg gegeben, er soll danach wohl Schmerzen in der Brust und Probleme beim Atmen gehabt haben. Eigentlich wollte Bobby Farrell heute weiter nach Italien reisen, wo er mit seiner Band einen weiteren Auftritt gehabt hätte.

Bobby Farrell wurde durch Boney M. weltberühmt. Die Band war vor allem in den 70er Jahren sehr erfolgreich. Ursprünglich stammt Bobby von der niederländischen Karibikinsel Aruba. Die Gruppe schaffte in Deutschland binnen von drei Jahren acht Nummer 1 Hits, wie zum Beispiel: “Daddy Cool”, “Sunny” oder “Rivers of Babylon”.

Keyboarder Woolly Woolstenhome ist tot

13.12.2010

Der Keyboarder und Sänger Stewart John “Woolly” Wolstenholme (Barclay James Harvest, Mandalaband, Maestoso) beging am 13. Dezember 2010 Selbstmord. Der geistig angeschlagene Musiker zog sich nach seiner Karriere bei Barcley James Harvest für längere Zeit aus dem Musikbusiness zurück und lebte auf einer Farm. In unregelmäßigen Abständen war er als Solokünstler aktiv, spielte in der Mandalaband und ging zuletzt mit einem der vielen BJH-Ablegern auf Tournee.

Teena Marie verstorben

26.12.2010

Die Soul- und R&B-Sängerin Teena Marie ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Die Amerikanerin wurde am Sonntag tot in ihrer Wohnung in Pasadena aufgefunden.
Marie sei offenbar eines natürlichen Todes gestorben, teilte die Polizei von Pasadena mit. Die Polizei und die Feuerwehr waren zu dem Haus der Sängerin gerufen worden, nachdem Familienmitglieder sie nicht mehr ansprechbar aufgefunden hatten.
Marie war die erste weiße Sängerin, die vom legendären Motown-Label unter Vertrag genommen wurde. Mit Titeln wie „Lovergirl“, „Fire and Desire“, aber auch „I'm A Sucker for Your Love“, „Need Your Lovin“ und „Ooh La La La“ (wurde von den Fugees gecovert) etablierte sie sich als eine der herausragenden Soul- und R&B-Sängerinnen. Sie war im Laufe ihrer Karriere für vier Grammys nominiert.

Bino "Mama Leone" ist gestorben

19.10.2010

Er sang den herzergreifendsten Schlager der Siebziger: Gestern starb Bino im Alter von nur 57 Jahren in seiner Heimatstadt Palermo an Krebs. „Der Tod war eine Erlösung für ihn”, sagt sein bester Freund Rolf Rowen (68) zu BILD. „Bino hatte am Ende sieben bösartige Gehirntumore im Kopf.”
Bino, der eigentlich Benedetto Arico hieß, hatte im Krankenhaus noch Bestrahlungen gegen seine Krankheit erhalten, die jedoch nicht anschlugen.

1978 war Bino mit der deutschen als auch der italienischen Version von „Mama Leone” in den Top 5 der deutschen Charts. Das Lied erzählt von einer typischen italienischen Mama, die sich um alle Menschen ihres Dorfes kümmert und dann plötzlich stirbt.

Die Melodie zu „Mama Leone” schrieb Binos Freund Drafi Deutscher († 2006), den italienischen Text Bino selbst. Mit Deutscher startete Bino 2003 noch einmal als Duo einen Comeback-Versuch, der jedoch scheiterte.

Soul-Legende Solomon Burke ist tot

10.10.2010

Der amerikanische Soulmusiker Solomon Burke ist auf dem Weg zu einem Konzert in den Niederlanden gestorben. Er wurde 70 Jahre alt. Eine Sprecherin des Flughafens von Amsterdam-Schiphol bestätigte den Tod des als "King of Soul" bekannten Sängers. Burke sollte gemeinsam mit der niederländischen Gruppe De Dijk am Dienstagabend in Amsterdam ein Konzert geben.
Der am 21.03. 1940 in Philadelphia geborene Star des Rhythm'n Blues und des Soul war vor allem für sein Lied Everybody Needs Somebody to Love bekannt, das später von den Rolling Stones nachgespielt und 1980 zum Titelsong des Films Blues Brothers wurde. Schon sein erstes 1956 erschienenes Album Christmas Present from Heaven war ein Riesenerfolg und verkaufte sich eine Millionen Mal.
Im Jahr 2001 wurde der Sänger, dessen Stil vom Gospel inspiriert ist, in die "Rock´n Hall of Fame" aufgenommen. 2002 erhielt er den Grammy für das beste Blues-Album für Don't give up on me.
Der tief gläubige Sänger, der auch als Prediger auftrat, war Vater von 21 Kindern und Großvater von 90 Enkeln.

Mike Edwards (ELO) bei einem Unfall getötet

03.09.2010
Einer der Mitbegründer der britischen Rockband Electric Light Orchestra (ELO) ist bei einem Unfall ums Leben gekommen: Ein riesiger Heuballen rollte am Freitag, den 03.09. auf einer Landstraße in der Grafschaft Devon in den Kleinbus des Cellisten Mike Edwards, wie die Polizei am späten Sonntagabend mitteilte. Der 62-Jährige sei sofort tot gewesen.
Der Cellist hatte Anfang der 1970er Jahren den Stil von ELO mitentwickelt, die Band aber kurze Zeit später verlassen. Das Electric Light Orchestra war in den 70er und 80er Jahren mit der Verbindung von Rock- und Popmusik mit klassischen Streichern erfolgreich. Warum der 600 Kilogramm schwere Heuballen den steilen Hang hinabrollte, war zunächst unklar. Die Polizei untersucht Hinweise, dass er von einem Traktor gefallen sein könnte.

Bobby Hebb

04.08.2010

Mit "Sunny" schenkte er der Welt einen der sonnigsten Evergreens des 20. Jahrhunderts - und einen der am häufigsten gecoverten Songs der modernen Musikgeschichte. Am 03.08. starb Bobby Hebb in seiner Heimatstadt Nashville.

Bobby Hebb war betrunken, als ihm der Song in den Sinn kam, der ihm eine Weltkarriere bescherte. Am Vortag hatte die Ermordung John F. Kennedys die Welt erschüttert und Hebbs Bruder war einige Wochen vorher bei einem Streit in einer Bar ums Leben gekommen."Ich hatte das Gefühl, etwas tun zu müssen, um die Menschen und mich aus diesem Tief herauszuholen". Es ist ihm gelungen: "Sunny" wurde ein Evergreen.
Hebb litt nach Informationen amerikanischer Medien an Krebs. Er starb in Nashville in Tennessee, eine Woche nach seinem 72. Geburtstag.

"Sunny, gestern war mein Leben verregnet", so beginnt der Song, den Hebb 1963, im Alter von 25 Jahren, schrieb. "Sunny, du hast mich angelächelt und meinen Schmerz gelindert." Die Schätzungen, wie viele Coverversionen es von dem Stück gibt, schwanken zwischen 500 und 800. Darunter sind Interpretationen von Frank Sinatra, James Brown, Ella Fitzgerald, Cher, Marvin Gaye und Robert Mitchum. 1976 kletterte auch die deutsche Popgruppe Boney M. mit dem Titel auf Platz eins der deutschen Hitparade.

Doch der Sohn zweier blinder Musiker war mehr als ein "One Hit Wonder". Er spielte mit Bo Diddley und Roy Acuff, er trat im Vorprogramm der Beatles auf und schrieb für Lou Rawls den Black Power-Klassiker "A Natural Man". Bobby Hebb schlug eine Brücke zwischen dem "weißen" Country-Genre und dem "schwarzen" Soul. Und er war einer der ersten Afroamerikaner, der die legendäre Country-Bühne Gran Ole Opry in seiner Heimatstadt Nashville betreten durfte.

Pete Quaife

25.06.2010

Pete Quaife, Gründungsmitglied und Bassist der Band The Kinks bis 1969, ist tot. Quaife starb am MIttwoch, dem 23. Juni, an Nierenversagen. Er wurde 66 Jahre alt. Gegen Nierenschwäche hatte Quaife bereits seit einer ersten Diagnose 1998 gekämpft.
Pete Quaife gründete zusammen mit Ray und Dave Davies 1960 die Gruppe The Ravens, aus der später The Kinks wurden. Anfänglich ein Gitarrist, wechselte er später zum Bass. Quaife war an allen frühen Aufnahmen der Band beteiligt, darunter "You Really Got Me" und "All Day And All Of The Night". Er verließ die Kinks 1969. Zweimal trat Quaife danach mit seiner alten Gruppe auf: 1981 bei einem Konzert in Toronto, 1991 bei der Ehrung der Kinks in der Rock and Roll Hall Of Fame.

Crispian St. Peters

Der britische Sänger Crispian St. Peters (* 5. April 1939 als Robin Peter Smith in Swanley, Grafschaft Kent) ist tot.
Er strab am 08.06.2010
Smith sammelte seine ersten Erfahrungen als Sänger in diversen Jugendgruppen. Dort lernte er auch Gitarre spielen. Der lange, dünne junge Mann wollte eigentlich zunächst Session-Gitarrist werden, versuchte es dann jedoch als Sänger. Mitte der 1960er Jahre bekam er unter dem Künstlernamen Crispian St. Peters einen Plattenvertrag, seine Songs wurden jedoch alle Flops.
Das Blatt wendete sich erst 1966, als er You were on my mind aufnahm, ein Lied, mit dem die Gruppe We Five 1965 in den USA einen Hit gehabt hatten. Auch sein zweiter großer Erfolg, The Pied Piper, war eine Coverversion. Im Original stammte das Lied von der Gruppe Changin’ Times, die damit ebenfalls 1965 in den USA aber lediglich auf Platz 87 gekommen war.

Anna-Lena

Anna-Lena

Anna-Lena, eigentlich Anna-Lena Löfgren, (* 1. Mai 1944 in Stockholm; † 21. Mai 2010) war eine schwedische Schlagersängerin, die in den 1960er Jahren auch im deutschsprachigen Raum bekannt war.
Anna-Lena war die Tochter eines Druckers. Als Kind erkrankte sie an Poliomyelitis, so dass ihr rechter Fuß gelähmt blieb. Während ihrer Schulzeit sang die Schwedin im Schulchor, später im Rundfunkchor in Stockholm. Mit 15 Jahren wirkte sie in einer Rock-’n’-Roll-Band mit. 1960 nahm Anna-Lena dann ihre erste Solo-Schallplatte auf, die jedoch erfolglos blieb.
Nach dem Abitur studierte sie Soziologie. Nebenher sang sie in einem Trio, mit dem sie durch ihre Heimat tourte. 1962 nahm Anna-Lena ihre erste deutschsprachige Schallplatte (Iwan Iwanowitsch) auf und bekam daraufhin hierzulande einige Fernsehauftritte, bis Ende der 1960er Jahre folgten noch weitere deutsche Titel. Das Lied Morgen hast du keine Sorgen brachte die Schwedin 1964 in die Hitparaden. Weitere große Erfolge waren Dein Herz das muss aus Gold sein – ihr kommerziell größter Erfolg 1967 – sowie Einen Ring mit deinem Namen 1969.
1968 nahm sie am Deutschen Schlager-Wettbewerb in Berlin teil und erreichte mit ihrem Titel Alle Blumen wollen blühen den vierten Platz. 1969 war Anna-Lena mit Rot ist die Liebe an der ersten Ausgabe der ZDF-Hitparade beteiligt. Weitere Erfolgstitel waren die Singles Einen Ring mit deinem Namen, Zum Weinen kein Talent, Immer am Sonntag, Jedes Herz braucht eine Heimat, Rosen aus Papier oder Eine Hütte in den Bäumen.
Sie nahm zweimal an der schwedischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. 1963 mit dem Lied Säg varför und 1968 mit Jag vill tro.
In den 1970er Jahren begann Anna-Lena Löfgren eine zweite Karriere als Discjockey am Stockholmer Rundfunk. Doch war sie bis zu ihrem Tod in Schweden eine bekannte Sängerin, die immer wieder im Fernsehen und bei Galas auftrat. Ferner sang sie vor allem in Kirchen neuere Kirchenlieder.

Teddy Pendergrass

13.10.2010

Der Meister des seidigen Schlafzimmer-Funk ist tot: Teddy Pendergrass starb, wie sein Sohn mitteilte, am 13.10. in seiner Heimatstadt Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania an Krebs. Er wurde 59 Jahre alt.

Die Karriere von Pendergrass verlief zu Beginn geradezu idealtypisch: Obwohl der damalige Schlagzeuger nur für den erkrankten Sänger der Band Harold Melvin & the Blue Notes einspringen sollte, machten ihn ein paar Auftritte zum Star. Zusammen mit der Band nahm Pendergrass 1972 das wohl bekannteste Stück seiner Karriere auf: "If You Don't Know Me By Now", ein Titel, der später auch von Simply Red gecovert wurde.

1976 verliess Pendergrass die Band und trat fortan solo auf. Er war der erste schwarze Sänger, der mit fünf Alben in Folge einen Platin-Erfolg erzielte. Pendergrass' warme Baritonstimme wurde zu einem Inbegriff verführerisch gemachter Black Music, sein Sound war auf Hochglanz polierter, seidiger Discofunk. Zu seinen Hits gehörten Titel wie "You Can't Hide From Yourself", "I Don't Love You Anymore" und die Ballade "Close The Door".

Nach einem schweren Unfall mit seinem Rolly-Royce im Jahr 1982 war Pendergrass gelähmt und verbrachte sechs Monate im Krankenhaus. Doch schon im Jahr darauf erschien sein nächstes Album "Love Language".

1985 trat Pendergrass bei einem Live-Aid-Konzert im Rollstuhl auf. Mit seiner "Teddy Pendergrass Alliance" wollte er allen Mut machen, die, wie er, an einer Verletzung der Wirbelsäule litten. Im gleichen Jahr war Pendergrass auf Whitney Houstons Debütalbum in der von Violinen getragenen Powerballade "Hold Me" zu hören.

1999 veröffentlichte Pendergrass seine Autobiografie "Truly Blessed", in den Jahren danach zog er sich mehr und mehr aus dem Musikgeschäft zurück.

Alex Chilton

17.03.2010

Als 16-Jähriger hatte er mit den Box Tops und "The Letter" einen Nummer-eins-Hit; er sang bei Big Star, einer der berühmtesten unbekannten Bands der Welt. Zu seinen Bewunderern zählen R.E.M. und Wilco. Nun ist Alex Chilton im Alter von 59 Jahren gestorben.

Seine Kompositionen wurden von zahlreichen Kollegen gecovert, so von This Mortal Coil, The Bangles, Garbage, Kristin Hersh, Jeff Buckley, Placebo, Yo La Tengo und His Name Is Alive. The Replacements schrieben einen Song über ihn, Alex Chilton, erschienen 1987 auf ihrem Album Pleased to Meet Me. Zu Chiltons bekannteren Songs bzw. Interpretationen gehören neben The Letter Thirteen (mit Big Star), und In the Street, das 1999 von Cheap Trick für die Fernseh-Sitcom Die wilden Siebziger gecovert wurde.

Chilton wurde am 17. März 2010 ins Krankenhaus von New Orleans gebracht, weil er über gesundheitliche Probleme klagte. Er starb am selben Tag vermutlich an einem Herzinfarkt.

Doug Fieger

14.02.2010

The Knack-Frontmann Doug Fieger ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Der "My Sharona"-Star verstarb am 14.02. in seinem Zuhause in Kalifornien nach einem längeren Kampf gegen Krebs. Seine Bandkollegen gaben die traurige Nachricht auf der offiziellen Website der Band bekannt. Aus der Bekanntgabe: "Unsere Herzen sind gebrochen, wir werden dich vermissen, Doug." The Knack wurden Ende der Siebzigerjahre in der Los Angeles-Clubszene bekannt, sie nahmen ihre Debütplatte "Get The Knack" in zwei Wochen für nur 17.000 Dollar auf. Das Album beinhaltete u.a. den Riesenhit "My Sharona".

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